Jähr­lich erlei­den in Öster­reich etwa 20.000 Men­schen einen Schlag­an­fall. Sprich es kommt im Durch­schnitt ca. alle 6 Minu­ten zu einem Vor­fall.
Der Hirn­schlag, auch zere­b­ra­ler Insult genannt, ist eine plötz­lich auf­tre­ten­de zere­bro­vas­ku­lä­re Erkran­kung des Gehirns, die oft zu einem län­ger anhal­ten­den Aus­fall von Funk­tio­nen des Zen­tral­ner­ven­sys­tems führt und durch kri­ti­sche Stö­run­gen der Blut­ver­sor­gung des Gehirns ver­ur­sacht wird.
Man unter­schei­det zwei For­men: den ischä­mi­schen Schlag­an­fall, der durch einen Gefäß­ver­schluss ent­steht (ca. 80 % der Fäl­le), und den hämor­rha­gi­schen Schlag­an­fall, der durch eine Hirn­blu­tung ent­steht (ca. 20 % der Fäl­le). Es gibt meh­re­re Fak­to­ren die zu einem Gefäß­ver­schluss oder einer Hirn­blu­tung füh­ren kön­nen.

Sym­pto­me:

Anzei­chen für einen Schlag­an­fall kön­nen z.B. Läh­mungs­er­schei­nun­gen, Taub­heits­ge­fühl und Sprach­stö­run­gen sein.
Wei­te­re Sym­pto­me sind Sprach‑, Seh- oder Schluck­stö­run­gen, Schwin­del, Ver­wirrt­heit und in schwe­ren Fäl­len auch Bewusst­seins­stö­run­gen. Cha­rak­te­ris­tisch für einen Schlag­an­fall ist, dass die Krank­heits­zei­chen meist ganz plötz­lich ein­set­zen- oft­mals gleich­sam mit
einem Schlag.

Vor­beu­gung:

Am bes­ten soll­te man die Schlag­an­fall­vor­sor­ge dar­in unter­stüt­zen, indem man ver­meid­ba­re Risi­ko­fak­to­ren so gut es geht ver­mei­det bzw. mini­miert.
Durch eine gesun­de Lebens­wei­se lässt sich bereits viel errei­chen wie z.B.:

- Ver­zicht auf das Rau­chen
- Alko­hol redu­zie­ren
- Nor­ma­li­sie­rung des Kör­per­ge­wichts
- Regel­mä­ßi­ge Bewe­gung und Sport
- Aus­ge­wo­ge­ne, gesun­de Ernäh­rung
- Ver­mei­den von über­mä­ßi­gen Stress

Dr. Ebner & Part­ner

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