Hitzekrampf – Was tun?!

Hit­ze­krämp­fe sind Mus­kel­krämp­fe, die zustan­de kom­men, wenn man beim Schwit­zen zu vie­le Sal­ze (=Elek­tro­ly­te) ver­liert.
Die­se Krämp­fe kön­nen sehr schmerz­haft sein, sind jedoch harm­los, solan­ge kei­ne wei­te­ren Sym­pto­me dazu­kom­men.
Beson­ders betrof­fen sind Per­so­nen mit hit­ze­ex­po­nier­ten schwe­ren Tätig­kei­ten, wie z.B. Sport­ler oder Hoch­ofen­ar­bei­ter.

Anzeichen für einen Hitzekrampf:

- nor­ma­le bis leicht erhöh­te Kör­per­tem­pe­ra­tur
- feuch­te, war­me Haut
- schmerz­haf­te Mus­kel­zu­ckun­gen und/oder Krämp­fe

Soll­ten mit die­sen Sym­pto­men gleich­zei­tig auch noch Kopf­schmer­zen, Schwin­del oder Übel­keit auf­tre­ten, kann es sich womög­lich auch um eine Hit­ze­er­schöp­fung oder im schlimms­ten Fall um einen Hitz­schlag han­deln. Hier­bei soll­ten Sie nicht lan­ge zögern und umge­hend die Ret­tung rufen.

Behandlung Hitzekrampf:

Die Behand­lung besteht in der Regel aus der Zufuhr von Flüs­sig­keit, die Elek­tro­ly­te ent­hält.
Dabei kann es sich um Elek­tro­lyt­drinks, Frucht­li­mo­na­den, Mine­ral­was­ser, leicht gesal­ze­nes Was­ser oder aber auch alko­hol­frei­es Bier han­deln. Bereits nach kur­zer Zeit soll­ten die Krämp­fe nach­las­sen. Bei sehr star­ken Krämp­fen kön­nen Sie auch den Haus­arzt auf­su­chen. Die­ser kann mit­tels Infu­sio­nen eine Elek­tro­lyt­lö­sung ver­ab­rei­chen, wodurch sich die Beschwer­den rela­tiv rasch legen wer­den.

Wich­tig ist daher immer, in Situa­tio­nen, die mit star­ker Wär­me­pro­duk­ti­on und star­kem Schwit­zen ver­bun­den sind, auf eine aus­rei­chen­de Zufuhr von Flüs­sig­keit und Elek­tro­ly­ten zu ach­ten.

Dr. Ebner & Part­ner

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